Wie komm ich kostenlos nach Frankreich?

•10. April 2015 • Schreibe einen Kommentar

Und wie nehm ich genauso kostenlos noch ein paar Kumpels mit?

Irgendwie sowas muss sich die Olle ja gedacht haben, als sie das hier abzog:

Weil sie sich als Cousine einer Lehrerin des Halterner Joseph-König-Gymnasiums ausgab, die beim Absturz der Germanwings-Maschine ums Leben gekommen ist, reiste eine junge Frau aus Beverungen (Ost-Westfalen) in Begleitung von drei Personen zweimal auf Lufthansa-Kosten in die Unglücksregion nach Südfrankreich.
Gut, die Kontrollen der Lufthansa waren da auch eher Lax. Kann ich aber auch nachvollziehen:
Im Vordergrund habe für Lufthansa in den ersten Tagen nach dem Unglück die schnelle und unbürokratische Hilfe für Angehörige gestanden. Deshalb seien nur „gewisse Plausibilitäten“ geprüft worden, wenn es um Flüge in die Unglücksregion und Betreuung vor Ort gegangen sei, so der Sprecher. Man habe die Betroffenen nicht mit langwierigen Formalitäten belasten wollen.
Als Angehöriger hätt ich auch besseres zu tun als da noch Verwandschaftsnachweise zusammenzukratzen um da runter zu fliegen.
Aber beim Lesen dieser Geschichte frage ich mich nur eines: Wie dreist und Kaltschnäuzig muss man sein um sowas abzuziehen? Das gilt sowohl für die Olle als auch für ihre Begleitung. Vor allem das auch noch zwei mal zu bringen.
Gut beim zweiten mal kam der Lufthansa das dann doch etwas komisch vor und sie ist aufgeflogen.
Was dann auch noch in die Kategorie „Dumm gelaufen“ fällt: Der Vater der besagten Lehrerin ist Polizist. Ich glaub seine Kollegen werden da ähnlich erfreut sein wie er.

Neues Jahr, neue Karte….

•13. Januar 2015 • Schreibe einen Kommentar

aus aktuellem Anlass sah ich mich genötigt mich auch nochmal mit meiner Krankenkasse auseinanderzusetzen. Denn auch ich gehöre mittlerweile zu den Leuten ohne gültigen Versicherungsnachweis, obwohl auf der Karte vor mir fett „10/17“ steht.

Gültig im Sinne von „Wird auch von Ärzten akzeptiert“. Denn wie man in der Mail an Max schön sehen kann wird diese Karte das nicht mehr.

Das hat mich jetzt mal dazu genötigt meine Krankenkasse ne nette Mail zu schreiben und mich ein wenig auszukotzen. Denn ein Bildchen haben sie sogar von mir bekommen. Mehrmals. Online. Das wurde dann mit dem Kommentar „Verschmutzt“ abgelehnt. öhm ja. Verscmutzt. Ein Upload auf dersen Server. Was machen die da? Werden da die Festplatten als Zementmischer genutzt, oder was?

Ich könnt mir ja vorstellen das es damit zusammenhängt, das ich dieses nette Bildchen ein wenig zurecht geschnitten hab. Aber man muss zugeben, ich bin anhand dieses Bildes erkennbar. Nur der Suit fehlt mir. Aber ich schweife ab 😉

Ich hab mich in kleinen Textauszügen bei Cypax bedient (die Formulierung von Punkt 3)

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider waren Sie bisher nicht in der Lage mein zur verfügung gestelltes Bild zu nutzen um mir eine entsprechende gültige eGK zu erstellen.
Der Verweis per Post, das dieses Bild verschmutzt sei empfinde ich doch als Lächerlich, da ich Ihnen dieses mehrfach  über Ihr Webformular übermittelt habe. Wie dies dabei verschmutzen kann ist mir schleierhaft.

Ihnen das Bild nun nochmals zukommen zu lassen sehe ich ehrlich gesagt nicht ein.

Daher verbleiben nun drei Alternativen:

1: Sie nutzen das von mir (mehrfach) eingereichte Bild und erstellen mir damit die entsprechende Karte.
2: Sie übersenden mir eine Karte ohne Bild.
3: Sie übersenden mir
– a) einen entsprechenden „papiergebundenen Anspruchsnachweises“ gem. § 19 Abs. 3 BMV-Ä (http://www.kbv.de/media/sp/BMV_Aerzte.pdf) zum Besuch meines Hausarztes und meiner behandelnden Fachärzte bzw.
– b) für den Besuch meines Zahnarztes eines Formulars „aus dem die Versichertendaten hervorgehen“ gem. Punkt 3.1 des Anhangs zur Vereinbarung zum Inhalt und zur Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte zwischen der GKV und der KZBV vom 14.08.2014 (http://www.kzbv.de/vereinb-egk2013.download.09ecea6ed48506de8073117e6bd22218.pdf).

Mit freundlichen Grüßen

Auf die Reaktion bin ich doch ein kleinwenig gespannt.

Das Sterben einer Legende und alte Erinnerungen

•19. Dezember 2013 • 2 Kommentare

Der gute Max hat mich gerade mit seinem interessanten Vergleich der Versionsnummer der letzten WinAmp-Version an etwas wichtiges erinnert:

Ab morgen ist Winamp tot und die Zeit einer Legende vorbei.

Da wurden bei mir akute nostalgische Erinnerungen wach. Gerade die Tatsache, das ich Winamp am anfang eher ablehnend gegenüber stand.
Man muss dazu sagen: ich bin so der Typ, je mehr Mainstream und Hype, desto mehr dagegen. Zu der Zeit, als ich gerade meine ersten Gehversuche im Netz hatte kam auch gerade die Winamp-Welle auf und egal wo man nach nem Mediaplayer gefragt hat kam zurück „Winamp“.
Das ging mir auf dauer übelst auf die Nerven. Also hab ich mir alternativen gesucht und bin bei einem andern sehr netten Player kleben geblieben. Der (wie ich heute erst gelesen hab) damaligen nummer 2 hinterm Amp: Sonique (Link zur Englischen Wiki, die Deutsche ist da etwas Maulfaul)

Ein sehr schöner ersatz fürn Amp, der aber leider nicht ganz mit meinen Gewohnheiten mit kam:
Zu der Zeit war mein PC 24/7 am laufen und online. Selbst zum einpennen hab ich mir nen Stream angeworfen und bin bei seichter Musik weggepennt.
Und hier kränkelte die gute Sonique: Sie hat alles vom Stream geladene fröhlich in den Arbeitsspeicher gefeuert und nix davon gelöscht.
Das ganze endete dann mehrfach damit, das ich beim wach werden nen PC vorfand, der wegen Auslagerungsdatei auf Festplatte rödeln zu nix anderem mehr kam.

Leider Gottes gabs damals im Bekanntenkreis lustige Statistiken wessen PC die längste Uptime hat und am seltensten neu gestartet werden muss. Eine Statistik, die mir Sonique regelmässig zerschossen hat, weil der PC nur noch auf den Netzschalter reagiert hat (4 Sekunden halten und so).

Zähneknirschend hab ich dann doch irgendwann testweise zu Winamp gegriffen und bin doch recht lange Jahre drauf kleben geblieben. Vor allem weils Amp geschafft hat mir nicht nach ner Streamnacht den PC zu schrotten.

Lange Rede ohne Sinn: War schön mit dir, Winamp. Farewell my friend, farewell

Von einem der es besser wissen müsste…

•2. Juli 2013 • Schreibe einen Kommentar

Ich hab heut bei fefe so einige Dinge gelesen, da frag ich mich, soll ich jetzt Lachen oder weinen??

Wir kennen ja alle mittlerweile zur genüge die Berichte über PRISM, Tempora und das abschnorcheln der EU-Gebäude. Da brauch ich jetzt nicht weiter ins Detail gehn. Nur soviel: ein Ex-STASI-Mitarbeiter gibt offen zu, das diese Technik seine feuchten Träume der „guten alten Zeit“ noch bei weitem übertrifft.

Und wenn wir schon bei STASI sind. Da gibbet einen netten Herren von 53 Jährchen. Früher mal als Pastor tätig und in genau diesem Umfeld aufgewachsen ist. Laut seiner Wikipediaseite auch in nem gewissen Hass an dieses System, nach dem sein Vater eines schönen Tages von zwei Herren abgeholt wurde und nicht mehr wieder kam. Dieser nette Herr, der der dann auch für die Aufarbeitung der STASI-Unterlagen zuständig war und jetzt das höchste Amt im Lande bekleidet (wers immernoch nicht raus hat: den da mein ich). Bei dem frag ich mich (zwar schon länger, aber in letzter Zeit immer mehr) ob man da nicht den Bock zum Gärtner gemacht hat.

Er hat ja schon anno 2010 bei der Cable-Geschichte von Wikileaks den Satz hier von sich gegeben:

„Das kann ich nicht akzeptieren, dass das gefeiert wird, das ist ein elementarer Verlust von Recht.“

Da hat er lieber drauf rungehackt wie pöse es doch ist den Amis die Daten zu klauen statt sich mal mit den Inhalten auseinander zu setzen. Und genau nach diesem Schema geht Gauck auch jetzt bei Snowden weiter vor:

Jeder einzelne Soldat habe das Recht zu widerstehen, wenn Menschenrecht gebrochen werde. „Wir haben keinen Kadavergehorsam.“ Für „puren Verrat“, so Gauk, „oder die Überschreitung von Verpflichtung, die man selber eingegangen hat und mit seiner Unterschrift besiegelt hat, dafür habe ich kein Verständnis.“

Fefe drückt seinen dicken Hals ganz gut aus:

Seht ihr? Wenn BEI UNS ein Soldat sich weigert, ein am Boden liegendes unbewaffnetes Kind zu erschießen, dann ist das nobel und edel. Aber dieser Snowden, das ist doch bloß ein widerlicher Verräter, das hätte der sich halt vorher überlegen müssen, bevor er eine Geheimhaltungsverpflichtung unterschreibt, dass er die Dinge, die sie ihm vor der Unterschrit nicht sagen, auch wirklich geheimhalten will, egal wie furchtbar die sind!1!!

Und ich kann ihm nur voll und ganz zustimmen:

Einmal Regimeapologet, immer Regimeapologet.

Sehr lustig auch: Die Info, das auch die ganzen Regierungen mit abgeschnorchelt werden hatte er zu der Zeit noch nicht. Als er die dann bekommen hat war er doch etwas pissed und hat leicht verstimmt reagiert (heut irgendwo auf SpOn gelesen, find den Link gerade nicht und dank LSR ham die den eh nicht verdient… aber ich schweife ab…).

Mein persönliches Fazit zu diesem netten Herrn: Hoffentlich hat ers jetzt mal geschnallt das wir nicht nur STASI 4.0 haben, sondern das er auch noch mal wieder auf der falschen Seite der Wanze sitzt.

Ich glaub ja nicht dran…

In diesem Sinne: OBEY! CONSUME!

Ach ja, bevor ichs vergess: fefe regt sich da auch nochn bisschen über die Deutsche TV-Landschaft auf:

Und der Jauch macht eine Sendung über Schlaglöcher. Das passt ja mal wieder alles.

Zur Ehrenrettung Jauchs muss man sagen: man hats wohl versucht aber dummerweise hats wohl bis auf eine Ausnahme nur Absagen gehagelt… und mit nur einem Gast wird so n Talk doch etwas eintönig ^^ (Quelle: SpOn… siehe oben.)

Damals Mauern, heute Kameras

•21. Mai 2013 • Schreibe einen Kommentar

Jaja, aus der Vergangenheit zu lernen heißt Siegen zu lernen.

Den Leitsatz hat hier aber jemand nicht ganz verstanden. Zu behaupten, das Niemand vorhabe was zu bauen hat schon vor Jahrzehnten nicht geklapt. Aber nöööö, man nutzt diesen Spruch doch echt um die Aufrüstung mit CCTV-Kameras runterzuspielen.

 

(via daMax)

Heute schon abGEZockt?

•26. April 2013 • Schreibe einen Kommentar

Kalkofe ist immer wieder maln Blick wert, aber hier ab 1 min 26 sec spricht er mir so derbst aus der Seele…

http://www.tele5.de/folge_28_gehirnwaesche_gesichts_kittung_und_gebuehren

Dat leidige Thema Zypern

•26. März 2013 • 3 Kommentare

Zum Thema Zypern und Bankenrettung sag ich lieber nix, sonst platz ich (so wie man eigentlich die Pleitebanken hätte platzen lassen sollen… grml… bin ja schon ruhig)

Heut beim Autofahren was nettes im Radio bei WDR2 gehört. Eine nette Zusammenfassung von Volker Pispers. Dem guten Mann kann ich mich nur anschliesen.

einmal Quell-Links:

Sendungsübersicht
Direkt zum Beitrag

Da Öffentlich/Rechtliches Radio war hier glaub was mit depublizierung… bevor dieses wahre Wort dem zum Opfer fällt klatsch ich die MP3 mal hier ins Blog. versuchte ich es sie ins Blog zu klatschen… und muss feststellen das WP für Files mit der Endung MP3 geld sehen will… OK, dann muss ich das bei gelegenheit mal auf nen Webspace ballern und hier verlinken. -.-

Dafür dann hier mal der Link direkt zur MP3 ohne Player dazwischen.